NOV 14
Die Römer
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Endphase 313 bis 476:
Kaiser Constantin machte 313 das bis dahin zeitweilig brutal verfolgte
Christentum zur Staatsreligion und schuf so die Grundlagen für
ein sakral-christliches Kaisertum und die spätere christliche Dominanz
in Europa. Nach einer letzen politischen und kulturellen Blüte
unter Theodosius dem Großen (379-395), der das Reich zwischen
seinen Söhnen und damit endgültig in ein West- und
ein Oströmisches Reich teilte, unterlag das durch innere
Krisen, Dekadenz und Kriege gegen Vandalen, Hunnen und Bulgaren
ausgezehrte Rom schrittweise dem Ansturm germanischer Eindringlinge.
476 wurde der letzte in Italien residierende weströmische
Kaiser Romulus Augustulus gestürzt. Für ihn
übernahm der germanische Fürst Odoaker die Macht.